Abgedreht, verrückt und nichts für schwache Nerven
Gastbeitrag von Refu

Heute darf ich Euch Refu vorstellen, der aufgrund von Konnas Blog Julklapp bei mir einen Gastbeitrag schreiben darf. Viel Spass damit.
Normalerweise findet man meine Beiträge im Digitalgemüse (http://blog.ephilias.de), doch da ich mich bei Konnas Blogjulklapp beteilige, gibt es heute mal an fremder Stelle etwas von mir zu lesen (an dieser Stelle schon mal danke für die Möglichkeit). Es ist immer interessant, mal an einer anderen Stelle etwas zu schreiben und da mich hier nicht jeder kennt, will ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist René, ich bin zwar in Thüringen geboren, doch mittlerweile hat es mich über einen Umweg im Allgäu nach Augsburg verschlagen, wo ich wohl auch die nächsten Jahre noch zu finden sein werde. Meine Brötchen verdiene ich mit Schreiben und wenn ich mir Freizeit gönne, dann sammle ich Weisheiten von William Shatner, warte auf die nächste Schalker Meisterschaft oder verfolge die Entwicklungen in Russland. Genug der Einleitung, das habe ich zu sagen:
Draußen liegt endlich Schnee und obwohl ich täglich mit dem Auto unterwegs bin, finde ich das schön. Es kann gar nicht genug davon sein für mich. Als vor ein paar Jahren ein extremer Wintereinbruch kam und Rekordwerte bei Minusgraden und Schneehöhen bescherte, war dies der beste Beleg dafür, denn ich fühlte mich sehr angenehm. Vermutlich wäre eine Eiszeit genau das Richtige für mich. Doch vor einigen Jahren noch ging es mir anders. Ich ächzte, wenn ich das Auto freikratzen musste (diese Tätigkeit liebe ich auch heute besonders) und wenn die Flocken fielen, dachte ich unweigerlich an vereiste Straßen, Grippe und baldigen Schneematsch beim Tauen. Alles eine Frage der Einstellung eben. So simpel die Erkenntnis ist, so entspannend ist es doch, den Dingen aufgeschlossen entgegenzustehen und sich lieber an den positiven Aspekten zu erfreuen als die negativen zu bemängeln. Ich kann mich so von der Lindenstraße ebenso unterhalten fühlen wie beim Arte-Themenabend oder Mistery-Serien auf Kabel 1. Eigentlich ist das ja, was man allgemein der Weihnachtszeit zuspricht: Besinnlichkeit, Harmonie, Gelassenheit. Doch jeder weiß nur zu gut, dass viel mehr Stress, Streit und Hektik die letzten Wochen des Jahres bestimmen. Und warum? Weil sich jeder selbst unter Druck setzt. Der eine, um eben diese Zeit so würdig wie möglich zu begehen und dabei alles unter einen Hut zu bekommen und der andere, weil ihn eben dies nervt und man am liebsten überhaupt nichts damit zu tun hätte. Aber man kann der Weihnachtszeit mit ihren Begleiterscheinungen ebenso entgehen wie dem frisch gefallenen Schnee, der das Auto bedeckt. Man kann sich aber einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen dadurch. Frohe Weihnachten!
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| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Halliway am 22. Dezember 2009 um 07:44 veröffentlicht und unter Aktion / Projekt abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |







